Bei der Schweizerischen Flugsicherung blieben die Bildschirme auch nach der Behebung einer Störung am Mittwoch zunächst weiterhin dunkel. Eigentlich hatte Skyguide das technische Problem im Kontrollzentrum in Dübendorf bis zum Nachmittag bereits behoben. Das System schien jedoch anderer Meinung.
Screenshot: klk.
Ein Update an allen betroffenen Arbeitspositionen habe die Systeme wieder vollständig hergestellt, hiess es um 16.48 Uhr. Skyguide habe die vorsorglich eingeführte Beschränkung der Kapazität im Kontrollzentrum daher wieder aufgehoben. Ein Update an allen betroffenen Arbeitspositionen habe die Systeme wieder hergestellt und diesen Schritt am Mittwochnachmittag möglich gemacht.
Ein technisches Problem hatte zuvor eine Schnittstelle zwischen Luftstrassen- und Anflugkontrolle beeinträchtigt. Das System unterstützt die Fluglotsen bei der Führung ankommender Flugzeuge. In der Folge zeigte es Flüge mit grösseren Verspätungen nicht mehr zuverlässig an.
Um 30 Prozent eingeschränkt
Die Flugverkehrsleitenden führten diese Flüge daher mit bewährten und sicheren Verfahren manuell an den Flughafen heran. Sie benötigten dafür aber mehr Zeit. Deshalb schränkte Skyguide die Kapazität daher am Mittwochmorgen vorsorglich um 30 Prozent ein. Da die Kapazität am Flughafen Zürich aufgrund der Bise, einem nordöstlichen Wind, der hauptsächlich über dem Mittelland oft mit Hochnebel und Kältelagen verbunden ist ohnehin bereits reduziert war, habe dies allerdings kaum zu zusätzlichen Verspätungen geführt. Die wetterbedingten Einschränkungen könnten weiterhin andauern, solange die Bisen-Lage herrsche; «sie haben jedoch nichts mit dem technischen Vorfall zu tun».
Die Sicherheit des Flugverkehrs sei stets gewährleistet gewesen.

















