Die Spezialisten für Software zur Steuerung intralogistischer Prozesse von Safelog haben an der LogiMAT eine Kooperation mit den Antriebs-Experten von SEW Eurodrive geschlossen, um gemeinsam eine leistungsstarke Software zur Steuerung mobiler und stationärer Prozesse in der Intralogistik zu entwickeln.

Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt Safelog die Rolle des Software-Hauses und will sein bereits bestehendes System zielgerichtet und anforderungsgerecht weiterentwickeln. SEW-Eurodrive konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung mobiler und nun auch stationärer Roboter sowie weiterer Automatisierungslösungen, die sich modular und möglichst produktiv an das Softwaresystem anbinden lassen.
Stärken bündeln
Die sollen von SEW-Eurodrive künftig als eigenständiges Produkt, als «Bundle» mit Antriebstechnik oder als integrierte Lösung vertrieben werden. Unter der Marke Maxolution will das Bruchsaler Familienunternehmen zudem komplette Projekte als Systemintegrator realisieren.

«Ziel der Kooperation ist es, ein Softwaresystem auf dem Markt zu etablieren, das neue Massstäbe in der Steuerung von intralogistischen Prozessen setzt – flexibel, skalierbar und konsequent auf die Anforderungen des Anwenders ausgerichtet», sagt Hans Krattenmacher, Geschäftsführer Corporate Innovation Mechatronik bei SEW-Eurodrive. Beide Partner können sich damit auf ihre Stärken konzentrieren und profitieren in einem zukunftsorientierten, kollaborativen Ansatz.
Überzeugt vom Mehrwert
Auch Michael Wolter, Inhaber und Geschäftsführer von Safelog, ist überzeugt vom Mehrwert der Zusammenarbeit: «Wir bündeln unsere Stärken und entwickeln ein State-of-the-Art-Softwaresystem für die Automatisierung der Zukunft. So können wir Kunden schon heute perfekte Lösungen für Goods-to-Person- Anwendungen ebenso wie für klassische logistische Prozesse bieten – mit leistungsstarker mobiler und stationärer Robotik.»

Die Lösung soll nicht nur bei Kunden, sondern schrittweise auch in den eigenen Werken der SEW-Eurodrive eingesetzt werden, um ihr Potenzial im realen Betrieb zu demonstrieren. «Mit der Kooperation gehen wir gemeinsam einen entscheidenden Schritt in Richtung einer softwaredefinierten Fabrik, die auf leistungsstarken mobilen und stationären Robotern basiert und sich unabhängig von der Anwendung aus dem Automatisierungsbaukasten Movi-C der SEW-Eurodrive speist», ergänzt Krattenmacher.

















